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home_assistant:home_assistant_rezepte:apcusv_einbinden [06.11.2026] – koljahome_assistant:home_assistant_rezepte:apcusv_einbinden [07.11.2026] (aktuell) – kolja
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 **Begründung:**  ''DEVICE''  bleibt bei USB-Modbus leer. ''POLLTIME 30''  liest die USV ungefähr alle 30 Sekunden aus. ''NISIP 0.0.0.0''  erlaubt Netzwerkzugriffe: Port 3551 nur im vertrauenswürdigen LAN freigeben. Die Batteriegrenzen betreffen apcupsd auf dem Pi; andere Geräte werden dadurch nicht automatisch heruntergefahren. **Begründung:**  ''DEVICE''  bleibt bei USB-Modbus leer. ''POLLTIME 30''  liest die USV ungefähr alle 30 Sekunden aus. ''NISIP 0.0.0.0''  erlaubt Netzwerkzugriffe: Port 3551 nur im vertrauenswürdigen LAN freigeben. Die Batteriegrenzen betreffen apcupsd auf dem Pi; andere Geräte werden dadurch nicht automatisch heruntergefahren.
  
-Bei älteren Installationen ggf. ''ISCONFIGURED=yes''  in ''/etc/default/apcupsd''  setzen. \\  \\ +Bei älteren Installationen ggf. ''ISCONFIGURED=yes''  in ''/etc/default/apcupsd''  setzen.    
- <font inherit/inherit;;#e74c3c;;inherit>**ACHTUNG:**</font>  Die Zeiten unbeding an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Einige Proxmox Server brauchen realtiv lange zum sicheren Herunterfahren. \\ + <font inherit/inherit;;#e74c3c;;inherit>**ACHTUNG:**</font>  Die Zeiten unbeding an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Einige Proxmox Server brauchen realtiv lange zum sicheren Herunterfahren.  
-Dort müssen BATTERYLEVEL und MINUTES erhöht werden. \\ +Dort müssen BATTERYLEVEL und MINUTES erhöht werden.  
-Diese beiden sind eine ODER Entscheidung. Je nachdem, welche Kondition zuerst eintritt, also wie hier 10% Batterielevel oder 5 Minuten Restlaufzeit. \\+Diese beiden sind eine ODER Entscheidung. Je nachdem, welche Kondition zuerst eintritt, also wie hier 10% Batterielevel oder 5 Minuten Restlaufzeit.
  
 <code bash> <code bash>
Zeile 230: Zeile 230:
 **Praxisnachweis:**  Am 06.11.2026 erkannte der Watchdog ein ''DATE''-Alter von 164 s, startete ''apcupsd''  neu und stellte die Daten wieder her. Das umgeht den Freeze, beseitigt aber nicht dessen USB-Modbus-Ursache. Die USV-Abschaltung darf nicht allein von möglicherweise veralteten HA-Sensorwerten abhängen. **Praxisnachweis:**  Am 06.11.2026 erkannte der Watchdog ein ''DATE''-Alter von 164 s, startete ''apcupsd''  neu und stellte die Daten wieder her. Das umgeht den Freeze, beseitigt aber nicht dessen USB-Modbus-Ursache. Die USV-Abschaltung darf nicht allein von möglicherweise veralteten HA-Sensorwerten abhängen.
  
-===== 6. Späterer Umstieg auf serielles Modbus (RS-232) =====+. 
 + 
 +---- 
 + 
 +===== Umstieg auf serielles Modbus (RS-232) =====
  
 Bei der SMT1500I sind USB-Modbus-Freezes dokumentiert. **RS-232-Modbus**  vermeidet den betroffenen USB-Modbus-Kommunikationsweg und ist voraussichtlich stabiler, ohne eine absolute Garantie zu bieten. Bei der SMT1500I sind USB-Modbus-Freezes dokumentiert. **RS-232-Modbus**  vermeidet den betroffenen USB-Modbus-Kommunikationsweg und ist voraussichtlich stabiler, ohne eine absolute Garantie zu bieten.
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 <code bash> <code bash>
 ls -l /dev/serial/by-id/ ls -l /dev/serial/by-id/
 +
 +
 +</code>
 +
 +Beispiel:
 +
 +<code bash>
 +DEVICE /dev/serial/by-id/usb-Prolific_Technology_Inc._USB-Serial_Controller_D-if00-port0
  
  
Zeile 264: Zeile 276:
 **Port 3551, Home-Assistant-Integration und Watchdog bleiben gleich.**  Die serielle Variante muss nach dem Umbau noch praktisch getestet werden. **Port 3551, Home-Assistant-Integration und Watchdog bleiben gleich.**  Die serielle Variante muss nach dem Umbau noch praktisch getestet werden.
  
-===== 7. Fehlersuche =====+ 
 +---- 
 + 
 + 
 +===== 6. Fehlersuche =====
  
 <code bash> <code bash>
Zeile 280: Zeile 296:
   * Im Test waren Pi-Unterspannung (''throttled=0x0'') und USB-Autosuspend (''power/control=on'') unauffällig.   * Im Test waren Pi-Unterspannung (''throttled=0x0'') und USB-Autosuspend (''power/control=on'') unauffällig.
  
-===== 8. Zusätzliche Netzwerk-Clients anbinden (Master/Slave-Betrieb) =====+===== 7. Zusätzliche Netzwerk-Clients anbinden (Master/Slave-Betrieb) =====
  
-Wenn an der APC Smart-UPS 1500 mehrere Server oder Systeme (z. B. ein Proxmox-Server, ein PC oder ein zweites NAS) betrieben werden, müssen auch diese über einen Stromausfall informiert werden. Da das USB-Kabel physisch im Raspberry Pi (**Master**) steckt, können weitere Systeme als **Netzwerk-Clients (Slaves)** eingerichtet werden. Diese lauschen über das Netzwerk dem Pi.+Wenn an der APC Smart-UPS 1500 mehrere Server oder Systeme (z. B. ein Proxmox-Server, ein PC oder ein zweites NAS) betrieben werden, müssen auch diese über einen Stromausfall informiert werden. Da das USB-Kabel physisch im Raspberry Pi (**Master**) steckt, können weitere Systeme als **Netzwerk-Clients (Slaves)**  eingerichtet werden. Diese lauschen über das Netzwerk dem Pi.
  
-Die Installation von ''apcupsd'' auf dem Ziel-Client erfolgt analog zu den Schritten 1 und 2. In der Konfigurationsdatei des Clients müssen jedoch die Netzwerk-Parameter angepasst werden.+Die Installation von ''apcupsd''  auf dem Ziel-Client erfolgt analog zu den Schritten 1 und 2. In der Konfigurationsdatei des Clients müssen jedoch die Netzwerk-Parameter angepasst werden.
  
 ==== Schritt 1: Konfiguration auf dem Client-System anpassen ==== ==== Schritt 1: Konfiguration auf dem Client-System anpassen ====
  
 Datei auf dem zusätzlichen Server öffnen: Datei auf dem zusätzlichen Server öffnen:
-<code>sudo nano /etc/apcupsd/apcupsd.conf</code>+<code>
  
-Folgende Werte setzen und darauf achten, dass keine doppelten, aktiven Einträge in der Datei stehen bleiben (alte USB-Einträge mit ''#'' auskommentieren):+sudo nano /etc/apcupsd/apcupsd.conf 
 + 
 +</code> 
 + 
 +Folgende Werte setzen und darauf achten, dass keine doppelten, aktiven Einträge in der Datei stehen bleiben (alte USB-Einträge mit ''#''  auskommentieren):
  
 <code ini> <code ini>
Zeile 307: Zeile 327:
 BATTERYLEVEL 20 BATTERYLEVEL 20
 MINUTES 10 MINUTES 10
 +
 </code> </code>
  
 Dienst auf dem Client neu starten: Dienst auf dem Client neu starten:
-<code>sudo systemctl restart apcupsd</code> 
  
-==== Erklärung der Sicherheits-Grenzwerte (Wichtig!) ====+<code> 
 +sudo systemctl restart apcupsd
  
-Die Werte ''BATTERYLEVEL'' und ''MINUTES'' wurden auf dem Client bewusst **höher angesetzt** als auf dem Raspberry Pi (Master):+</code>
  
-* **BATTERYLEVEL 20:** Der Client fährt bereits bei **20 % Restkapazität** kontrolliert herunter. +==== Erklärung der Sicherheits-Grenzwerte (Wichtig!) ====
-* **MINUTES 10:** Der Client fährt herunter, sobald die verbleibende Akkulaufzeit unter **10 Minuten** fällt.+
  
-**Der Kaskaden-Ablauf im Ernstfall:** +Die Werte ''BATTERYLEVEL''  und ''MINUTES''  wurden auf dem Client bewusst **höher angesetzt**  als auf dem Raspberry Pi (Master):
-Durch diese Staffelung wird verhindert, dass der Raspberry Pi (Master) zeitgleich mit den Clients herunterfährt. Der Pi bleibt länger aktiv und stellt sicher, dass er die Abschalt-Befehle im Netzwerk erfolgreich an alle Clients senden kann. Erst wenn die Clients sicher ausgeschaltet sind und die USV weiter gegen die kritische 5-%-Marke sinkt, fährt sich der Pi als allerletztes Gerät im Rack herunter.+
  
-^ Parameter ^ Einstellung ^ Einfache Erklärung ^+* **BATTERYLEVEL 20:**  Der Client fährt bereits bei **20 % Restkapazität**  kontrolliert herunter. * **MINUTES 10:**  Der Client fährt herunter, sobald die verbleibende Akkulaufzeit unter **10 Minuten**  fällt.
  
-| **UPSCABLE** | ''ether'' | Sagt dem System, dass die USV nicht per Kupferdraht (USB), sondern virtuell über das Netzwerk-Kabel (Ethernet) erreichbar ist. | +**Der Kaskaden-Ablauf im Ernstfall:**  Durch diese Staffelung wird verhindert, dass der Raspberry Pi (Master) zeitgleich mit den Clients herunterfährt. Der Pi bleibt länger aktiv und stellt sicher, dass er die Abschalt-Befehle im Netzwerk erfolgreich an alle Clients senden kann. Erst wenn die Clients sicher ausgeschaltet sind und die USV weiter gegen die kritische 5-%-Marke sinkt, fährt sich der Pi als allerletztes Gerät im Rack herunter.
-| **UPSTYPE** | ''net'' | Stellt den Treiber in den Client-Modus. Das System sucht nicht nach physikalischer Hardware, sondern lauscht auf USV-Daten aus dem Netzwerk. |+
  
 +^Parameter^Einstellung^Einfache Erklärung|
  
 +|**UPSCABLE** |''ether'' |Sagt dem System, dass die USV nicht per Kupferdraht (USB), sondern virtuell über das Netzwerk-Kabel (Ethernet) erreichbar ist.|
 +|**UPSTYPE** |''net'' |Stellt den Treiber in den Client-Modus. Das System sucht nicht nach physikalischer Hardware, sondern lauscht auf USV-Daten aus dem Netzwerk.|
  
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-Dokumentation bei Kolja [[:blackout_shutdown_doku_bei_kolja|Kolja]] +Dokumentation bei Kolja [[:blackout_shutdown_doku_bei_kolja|Link]]
  
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 ===== Quellen und weiterführende Links ===== ===== Quellen und weiterführende Links =====